Finanzielle Resilienz: Was passiert, wenn dein Einkommen wegfällt?

Shownotes

Was passiert, wenn plötzlich ein Einkommen wegfällt? Für viele scheint das zunächst weit weg – doch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder andere unerwartete Lebensereignisse können jede und jeden treffen. Gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten, und finanzielle Sicherheit wird für viele Menschen immer schwieriger zu erreichen.

Gemeinsam mit Finanzexpertin Clara Creitz sprechen wir über finanzielle Resilienz, also die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen finanziell stabil zu bleiben. Warum haben so viele Menschen keinen Notgroschen? Wie gross sollte ein finanzielles Polster sein? Und welche Rolle spielen Konsumverhalten, Finanzbildung und persönliche Gewohnheiten dabei, sich langfristig abzusichern?

Es geht um finanzielle Vorsorge, um den Umgang mit Unsicherheit, um Geld in Beziehungen und Familien und um die Frage, welche Entscheidungen wir heute treffen können, um morgen besser vorbereitet zu sein. Eine Folge für alle, die ihre finanzielle Zukunft bewusster gestalten und sich auf unerwartete Veränderungen vorbereiten möchten.

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Hilfreiche Beratungsstellen:

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00:00:01: Willkommen zu einer neuen Folge von Popcorn und Finanzen.

00:00:04: Ich möchte heute mit Ihrer Frage an euch starten.

00:00:07: Was passiert in eurem Leben?

00:00:09: Was verändert sich, wenn morgen plötzlich kein Geld mehr reinkommt?

00:00:13: Kein Lohn, keine Einnahmen, null, nichts!

00:00:16: Wie lange würde ihr durchheben?

00:00:19: Einen Monat, drei Monate vielleicht doch auch nur ein paar Wochen?

00:00:23: Vielleicht haben ruhige Gedanken schon einmal gemacht oder vielleicht wie ganz viele andere haben ruhig die Gedanken noch nie gemacht.

00:00:30: Das, was früher vielleicht so ein theoretisches Szenario war, ist heute für viele Menschen Realität.

00:00:36: Wir sind unsicherer Arbeitsmärlde und steigen die Lebenserhaltungskosten weniger Einstiegsstellen für junge Menschen mehr Konkurrenz ganz bewusst auch nach dem Studium.

00:00:46: Und gleichzeitig beobachten wir etwas auf dem Märd, das Sparland ist.

00:00:50: Trotz immer mehr Unsicherheit auf dem Arbeitsmärt wird weiterhin konsumiert – teilweise sogar mehr!

00:00:56: Das bringt uns zum heutigen Thema finanzielle ... Resilienz.

00:01:00: Also die Fähigkeit, sötige Situationen nicht nur zu überstehen sondern vorbereitet sie, rechtzeitig vorbereiten sie für sötigen Situationen.

00:01:08: Bei mir ist Clara Kreitz, Finanzexpertin wie Finell, der sich intensiv mit dem Thema Finanzverhalten beschäftigt.

00:01:15: Schön dass du da bist.

00:01:16: willkommen!

00:01:17: Danke vielmals für diese Einlage und ich freue mich sehr dabei zu sein.

00:01:20: Habe

00:01:20: ich das richtig formuliert?

00:01:21: Die finanzielle Resilience, erkläre mir den Begriff Wie verstarst du denn genau?

00:01:26: Also ich persönlich sehe finanzielle Resilienz, schön wie du das am Anfang eingeleitet hast.

00:01:31: Dass ich gut aufgestellt bin, dass wenn Krisen kommen oder lebensverändernde Situationen, dass sich dann auch immer noch gut aufgestellt sind also heute wie auch morgen und dass ich nicht... Ich mach Beispiele weil ich alles investiert habe Panikverkäufe mache wenn die Börse sich verändert oder wenn plötzlich mein Partner arbeitslos wird wir plötzlich mit den Kosten nicht mehr klar kommen,

00:01:56: etc.,

00:01:57: oder?

00:01:57: Also dass ich wie heute ein gutes Gerüst habe aber auch in der Zukunft ein gutes gerüst hab.

00:02:01: Ich muss heute bereits wissen, wie mein Leben könnte von euch vor zehn Jahren verlaufen oder zumindest ein paar Szenarien Petoha.

00:02:08: Genau also wie das Leben verlaufen wird, das wissen die meisten ja noch nicht mal in den nächsten paar Wochen oder Monaten.

00:02:14: Aber häufig weiß man welche Situationen könnten denn passieren ein Problem sein könnten und für die kann man sich natürlich vorbereiten, oder?

00:02:23: Das sind eben genauso Themen wie Arbeitslosigkeit.

00:02:25: Es kann Erwerbsunfähigkeit sein in Validität Verrücktes.

00:02:30: der Fall, den ich gesehen habe ist wirklich dass der Mann ins Gefängnis gekommen ist und sie mit zwei Kleinkümern.

00:02:35: Das hoffen wir nicht, dass das passiert okay?

00:02:37: Also mal als

00:02:38: Gefängniss... Es ist ja

00:02:39: selten!

00:02:39: Und brauche man mit zwei Kindern natürlich auch der Fall nicht vorbereitet kann.

00:02:43: Überhaupt nicht.

00:02:43: also das jetzt auch ein sehr spezifischer Fall, dem man vielleicht nicht auf der Liste ganz oben hat aber es gibt ganz viele Situationen die sehr häufig passieren, auf die die meisten nicht vorbereitet sind

00:02:53: Wie das Grossmann mit ihm geredet vom sogenannten Notpazzen, oder auf die Leute wie der Notgeroschen.

00:03:00: Bei ihr irgendwo im Bettzeug, im Schrank versteckt und unter den Madra zu Wort.

00:03:05: wörtlich hat es bei dir so einen Moment gegeben, wenn du eine Gesellschaft hast, wo du gesagt hast, der Not-Gerosche, der notpazze gibt's nicht mehr.

00:03:14: Der hat weniger Menschen als ich vielleicht sollte.

00:03:18: Ich würde sagen Hälfte.

00:03:20: Also ich sehe häufig in der Beratungssituation, dass einige ein Riesen Notgroschen haben.

00:03:28: Weil sie wirklich alles auf dem Sparkonto liegen lassen ist auch nicht ideal.

00:03:31: und dann gibt es aber sehr viele Situationen wo wirklich kein Notgraschen nix da ist.

00:03:36: Und wenn irgendwas passiert, sie Struggeln würden... Wo bekomme ich das Geld?

00:03:41: Auf Familienmitglied dazugehen müssten etc.

00:03:44: Das ist ein grosser Notpanzer, der auf dem Konto leidet und dort wartet.

00:03:48: Ist auch nicht ideal?

00:03:49: Warum

00:03:50: nicht?!

00:03:51: Weil man sagt in der Regel... das kommt so bisschen auch auf die Lebenssituation an.

00:03:55: Wir reden hier meistens von drei bis sechs Monaten Gehältern, die ich wirklich als Notkroschen beiseite haben sollte.

00:04:01: Wenn ich natürlich selbstständig bin, sollte der größer sein.

00:04:04: Also sicherlich ist ja Und wenn ich einen sehr sicheren Job habe

00:04:08: etc.,

00:04:08: ist es okay völlig mit drei Monaten.

00:04:10: Aber wenn ich Ich habe Situationen gesehen, die könnten drei Jahre lang ohne Einkommen leben.

00:04:16: Weil sie einfach genug auf dem Sparkonto haben.

00:04:19: Also das macht auch keinen Sinn.

00:04:21: Idealerweise ist es ja eigentlich so dass das was ich nicht für den Notkroschen nutzen muss oder auch nicht für Ausgaben in den nächsten ein zwei drei Jahren anfallen, ich idealerweise auch investiere

00:04:33: oder?

00:04:33: Die grosse Diskrepanz oder Sparen ist schön und gut aber investieren das Geld eben auch mehr wird, dass man sich diese Sachen leisten kann, die man sich in Zukunft leisten möchte.

00:04:43: Also sparen versus investieren, Notgroschen drei Monate zu lönen bis sechs Monate zu lönen je nachdem wie viel Sicherheit das man vom eigenen Job her hat.

00:04:53: Wie gut sind Schweizerinnen und Schweizer, wozu ihre Workshops kommen?

00:04:58: Und die, die ich mir noch nicht in den Workshop sind bei dir, wie gut sind ihr vorbereitet für die eigene Zukunft?

00:05:05: Also es ist wirklich sehr situationsunterschiedlich, würde ich sagen.

00:05:09: Aber ich würde sagen viele die Jungen sind, die haben vielleicht noch nicht die Möglichkeit gehabt sich so Notgroschen aufzubauen und haben tatsächlich also das ja auch super haben schon angefangen zu investieren.

00:05:23: aber kein Notgraschen oder ist auch nicht ideal.

00:05:26: Sobald Kinder ins Spiel kommen führt das häufig dazu dass teilweise über gewisse Phasen dann man von dem Ersparten was wegnimmt, was ja auch zum gewissen Grad okay ist.

00:05:37: Aber ich würde sagen wirklich so Hälfte hälfte.

00:05:40: Die Hälfe hat genug und die andere Hälften hat eigentlich nicht genug oder?

00:05:43: Und aus Umfragen kommt das ungefähr auch so hin in der Schweizer Population, oder?

00:05:49: Warum ist denn Notgrosche wichtiger geworden in der heutigen Zeit also vielleicht vor fünf Jahren von zehn Jahren oder auch vor fünfzehn Jahren mal gewesen

00:05:57: sein?

00:05:58: Das jetzt meine persönliche Beobachtung, ich glaube was sicherlich... in der früheren Generation mehres Thema war, dass man wirklich sich was aufgebaut hat.

00:06:09: Das Eigenheim gespart hat also wirklich ich würde mal sagen in Teilen ein bisschen bescheidener gelebt hat.

00:06:15: und jetzt ist vielmehr das Thema auch Konsum, dass ich auch Konsumen auf Raten kaufen kann, dass aber gleichzeitig auch vielleicht das Verhältnis zum Beispiel Eigenheim zum Lohn ein anderes war wie es vielleicht heute auch ist oder?

00:06:30: ich mehr von meinem Einkommen für andere Dinge aufwände, wie jetzt per se versparen.

00:06:36: Und dann habe ich natürlich je weniger ich spare und dass so wenige Möglichkeiten habe, diesen Mutgeräuschen entsprechend auch aufzubauen oder?

00:06:42: Und dass das Tatsache dort, was man früher gesagt hat.

00:06:44: Ich tue Geld auf die Seite, um mir etwas spezifisches zu leisten.

00:06:48: Um mich einen Traum erfüllen zu können, ob es ein Auto ist oder mehr gespart, um eine Familie zu haben und für ein Eigenheim zu sparen.

00:06:55: Heute kann man sich vieles leichter leisten wie du zudem einen Abzahlungsvertrag stehst und heute den Fernsehmitteln über die nächsten vier Jahre abzahlen.

00:07:06: Wie startest du deinen Hakenbock gegenüber?

00:07:08: Da bin ich vielleicht ein bisschen zu krass.

00:07:09: aber wenn ich es mir nicht leisten kann... Dann kann ich es mir halt heute nicht leisten, oder?

00:07:14: Und dann entweder will ich das Produkt was vielleicht günstiger ist.

00:07:18: Oder spare das entsprechend an damit ich's mir leisten kann.

00:07:21: Ich bin überhaupt nicht ein Fan davon!

00:07:23: Mir Sachen auf Pump zu kaufen.

00:07:27: Je nachdem welcher Vertrag das ist, kann es auch dazu führen dass ich recht hohe Zinsen darauf habe oder das sieht man teilweise auch nicht immer so gut.

00:07:34: noch schlimmer ist wenn ich irgendwie mit dem Konto ins Minus gehe oder irgendwelche Konsumkredite hab.

00:07:39: da habe ich häufig Zins und habe mich auch schon bei Kunden gesehen die über zehn Prozent waren und die wollten nicht an ihren Not groschen teilweise dran und habe gesagt hey sofort abzahlen die Schulden damit nicht jeden Monat das noch mehr wird, oder?

00:07:52: Für das ist der Noggerosche ja da.

00:07:54: Dass man eben auch einen Führer nehmen kann.

00:07:56: Du sagst gerade bei den Abzahlungsverträgen, die versteckt sind und so viel höher sind als im Schluss zahle ich sehr viel mehr.

00:08:03: Ja und es ist ja nicht nur solche Sachen, sie sind jetzt weniger auf Raten aber Reisen... Das ist ja grad Social Media voll von wie toll könnte dieses Leben sein und repräsentiert ja eigentlich nicht den Durchschnittsbürger mit einem normalen Durchschnitz einkommen,

00:08:19: oder?!

00:08:19: Alle haben das Gefühl, ja alle können sich das leisten und verfallen eigentlich diesem Konsum der überhaupt nicht entsprechend ihrem Einkommen ist.

00:08:27: Und ich habe da auch Fälle gesehen Personen die zweihundertundfünfzigtausend Franken im Jahr verdient haben und trotzdem mehr ausgegeben haben als sie eingenommen haben.

00:08:35: oder ein Thema Das ist natürlich super spezifisch bin selber Mutter und das sind so Sachen die mir auch teilweise auffallen in der heutigen Gesellschaft übernehmen dass er auch cool dass es machbar ist.

00:08:47: aber viele Eltern Diverses für die Kinder, oder?

00:08:51: Und man sieht auch das gerade so Betreibungen, Krankenkasse, Steuersachen.

00:08:56: Das geht alles hoch nachdem zum Beispiel junge Leute ihre erste eigene Wohnung haben und eben nicht mehr unter dem Haushalt der Eltern sind.

00:09:05: Oder weil sie einfach nicht gelernt haben vielleicht schon während sie im Haus gewohnt haben mit dem Geld umzugehen was nicht nur Konsum ist sondern eben auch Ich sag jetzt mal, die muss ausgaben wie Krankenkasse, Steuern etc.

00:09:19: oder?

00:09:19: Wie

00:09:19: machst du das?

00:09:20: Wie wir Studiererselbe machen als Mami?

00:09:22: Was wünschest du dir für andere Mütteren, von Verteeren und Familie insgesamt?

00:09:29: Also wie ich es genau machen werde weiß ich noch nicht weil diese sind erst drei und fünf.

00:09:32: bis sie dann sechzehn, achtzehn sind ist noch ein bisschen Zeit.

00:09:35: aber ich kann teilen wie meine Eltern das mit mir gemacht haben und zwar Ab einem gewissen Alter, ich weiß nicht mehr.

00:09:42: Fünfzehn, sechzehn haben sie mir wirklich Kindergeld?

00:09:46: Mir überwiesen und dann gesagt okay das sind die ganzen Kosten, die wir für dich zahlen.

00:09:51: Die werden dann schon mal abgezogen.

00:09:52: und dann die anderen Rechnungen musst du wie selber tragen ob das jetzt das Mobiltelefon ist oder was auch immer.

00:09:59: dass man wie selber lernt zu budgetieren und selber seine Ausgaben auch einzuteilen Und nicht ah hier ist die Kreditkarte oder die Karte von den Eltern kauft ihr was.

00:10:10: oder dass es irgendwie das Geld vom Himmel kommt.

00:10:13: Dass man das auch üben und den Fällen machen darf?

00:10:16: Ich glaube, ich wollte damals unbedingt ein Gameboy sein oder Nintendo Switch werden.

00:10:26: Ein Gameboy, weil er gespart, gespart ... Und dann gemerkt, wie hart das Sparisch ist.

00:10:31: Ich war auf Zürich in Spielwareladen und wollte den Gameboy posten und habe ihn am Schluss nicht gekauft.

00:10:36: Mich hat das Geld geräut.

00:10:38: Ich sagte, ich musste so viel dafür machen!

00:10:41: Das ist mir jetzt doch nicht wert.

00:10:42: Ein solches Moment darf es gehen oder dass man mal über die Strange schlägt und zumal übertreibt?

00:10:48: Ja lustig, dass du das erwähnst... Also das passiert nicht so häufig aber ich hab durchaus Kunden Die zum Beispiel in Haushalten groß geworden sind, wo das Geld immer, immer knapp war und auch diese Mentalität wie mitgegeben wurde.

00:11:05: Wir können uns nichts leisten und die heute eigentlich genug hätten aber trotzdem so sparsam sind was zum Gewissen gerade okay ist.

00:11:14: Aber wenn ich irgendwie gar nicht mehr genießen kann oder auch das Geld nicht einsetzen kann zb für Investments Ist auch nicht ideal oder weil ich dann irgendwie ein bisschen dass du zu sehr bei mir behalten möchtest, oder?

00:11:28: Was du machst ist jetzt das Bledway hier eigentlich als Leben.

00:11:30: Du siehst, ihr genießt euers Leben, arbeitet eure Lebensqualität, arbeitet euch Freude im Leben und arbeitet euch jetzt.

00:11:36: Ja!

00:11:37: Geniessen die Vorfreude auf das, was kommt, aber falls mal etwas anderes kommt, sichern euch eben ab mit dem Notgeräusche.

00:11:43: Lass uns auf diesen Moment gehen – auf den Ernstfall.

00:11:46: Man wird arbeitsloser.

00:11:47: Es gibt Veränderungen in der Gesellschaft.

00:11:49: Die nehmen zu, auf dem Arbeitsmarkt ... gilt sie genau, so einen Moment zu machen.

00:11:54: Wenn es ein Paar bei dir in der Beratung ist und sagt, das sei genau der Fall, jemand von beiden ist arbeitslos, was machen

00:12:00: wir?

00:12:01: Genau also eben Notkroschen wie schon erwähnt, da muss ich jetzt nicht weiter darauf eingehen... Empfehle vorher schon zu machen, bevor man auch irgendwie eine finanzielle Abhängigkeit hat unter Umständen durch Kinder oder was auch immer.

00:12:15: Dass man sich bewusst ist, welche Leistungen habe ich denn überhaupt?

00:12:20: Also und da gehe ich nochmal einen Schritt vor die Arbeitslosigkeit.

00:12:23: Was heißt Willi Leistig?

00:12:25: was passiert, wenn ich zum Beispiel erwerbsunfähig werden würde.

00:12:28: Also durch Krankheit nicht mehr schaffen kann?

00:12:30: in vielen Fällen heutzutage steigen zb psychische Erkrankungen wie Burnout und vielen ist nicht bewusst dass wenn sie ausfallen und nicht kurzfristig mal ein zwei Wochen sind wirklich länger.

00:12:43: zwei Jahre drei vier fünf Jahre das die dann aus der ersten Säule also AVIV und der Pensionskasse zum Teil auf fünfzig, sechzig Prozent von ihrem jetzigen Lohn kommen.

00:12:55: Und ich würde behaupten die wenigsten haben eine Sparkote von vierzig Prozent dass das ihnen nichts ausmachen würde.

00:13:02: und auf das sind viele nicht vorbereitet.

00:13:03: und das Problem ist sobald ich die Erkrankung habe kann ich häufig dann keine Versicherungen mehr abschließen.

00:13:09: sie mir halt genau diese Diskrepanz Auszahlen.

00:13:12: oder wir reden hier von zum Beispiel der Erwerbs- und Fähigkeitsversicherung.

00:13:15: Das haben viele Personen Nicht Also noch nie.

00:13:19: Und das findet man raus, indem man eine Vorsorgeanalyse zum Beispiel macht weiß was kommt aus den verschiedenen Säulen raus und dann dementsprechend wird.

00:13:27: kann man dann schauen wie hoch müsste z.B.

00:13:29: so eine Erwerbs- und Fähigkeitsversicherung sein?

00:13:31: Bei Unfall ist es nicht so ein Thema weil halt die Absicherungen da nicht über die Pensionskasse kommen zu können Die Unfallversicherung und häufig muss man nicht so viel machen.

00:13:40: aber gerade bei Krankheit haben viele vieles Problem oder

00:13:45: Und gerade Stress, Stress, Vollkrankungen nehmen zu.

00:13:47: Wir sind in einem Arbeitsmarkt.

00:13:49: Genau.

00:13:49: Das ist ein Riesenproblem.

00:13:50: Was wäre denn, wenn mir das passieren würde?

00:13:52: Weil passieren kann so uns allen.

00:13:55: Ich sehe es sehr häufig, dass Personen das schon hatten und wir über dieses Thema sprechen.

00:14:00: Sie sagen ja guck ich habe zum Beispiel dieses Trauma gehabt im It's Burnout gehabt was auch immer.

00:14:10: Für sie kann man dann nicht mehr gut vorsagen Außer, dass sie eben noch mehr in ihrem Notgroschen drin haben oder weil man müsste wie dann hochrechnen was denn im Morgen ihnen etwas passiert.

00:14:19: Bis zur Rente müssten Sie halt mehr von Ihrem Vermögen verzehren und nicht behaupte wirklich habe ich super Säken gesehen das die meisten so viel Vermögens auf der Seite haben, dass wenn sie dreißig sind bis sechzig das Leben wirklich gut finanzieren können mit dem was Sie eingezahlt haben die Pika und zum Beispiel die AVIV.

00:14:36: ja

00:14:37: also wirklich mal her sitzen ob welcher Mal dir empfiehlt es?

00:14:40: Eigentlich sobald die Anfang zu schaffen.

00:14:42: Weil dann habe ich weniger Vorerkrankungen, es viel einfacher da reinzukommen.

00:14:45: Prämien sind in der Regel günstiger.

00:14:49: Ja auf das ganze Leben zahle ich unter Umständen mehr wie wenn ich später reingehe.

00:14:53: aber unter Umstanden kann nicht mehr rein oder?

00:14:56: Das tut mal herrsitzen.

00:14:57: aber auch Kolleginnen und Kollegen Familie Mitgliedern mitnehmen und sagen lass uns über das Thema reden was wäre wann und die Szenarien miteinander anschauen.

00:15:05: Entsprechend kalkulieren den Notgeroschen zum Ausgleichen, wenn ich diese Richtung verstanden habe.

00:15:10: Das, was ich vielleicht zu wenig über der Werbsensatzversicherung habe, kompensieren über den Notgruschen.

00:15:17: Wenn jetzt der Fall eintritt, dass man doch den Job verliert.

00:15:21: Den notgruschten Anbrauchen sofort?

00:15:23: Wie schnell?

00:15:24: Es ist ja so, oder?

00:15:26: Wenn ich arbeitslos werde, erhalte ich auch ... Also gehe ich ja zum RAF und erhalte auch AFV dann, oder?

00:15:34: Wenn ich keine Kinder habe sind das siebzig Prozent vom Verhörigenlohn.

00:15:37: Wenn ich Kinder habe, sind es achtzig Prozent von dem Verhögenlohn.

00:15:40: außer ich hab ein super geringen Los, da kann's auch höher sein.

00:15:43: aber Achtung!

00:15:44: Habe ich auch schon gesehen.

00:15:46: Ich weiß dass werden viele sagen Ja Luxusprobleme.

00:15:48: wenn ich einen Lohn habe über hundert vierzig tausend zweihundert Franken dann erhält man zum Beispiel siebzehnte oder achtzig Prozent von hundert und vierzigtausend Franken zweihundert.

00:15:57: Und nicht von zwei drei hunderttausenden Franken, die manche Leute ja auch hier in Zürich Zug usw.

00:16:02: verdienen.

00:16:03: Und wenn die ganze Familie den ganzen Set-up was ist ich Eigenheim oder International School oder was auch immer aufgesetzt hat?

00:16:12: Dann passt es vorne und hinten nicht, wenn ich plötzlich nur die Hälfte an Lohn habe.

00:16:15: Und das sind genau diese Situation wo Ich dann häufig sehe, wenn alles nur von einer Person abhängt, finde ich jetzt auch nicht ideal für ein gutes Setup gerade, wenn Familie uns so weiter vorhanden ist.

00:16:29: Also es geht noch nicht mal umso... Das sind nochmal ganz anderes Thema ...umso viel militistische Gedanken sondern wirklich hey!

00:16:36: Sind wir als Familie gut abgesichert?

00:16:38: Wenn dem einen oder dem anderen das passiert sei es Arbeitslosigkeit oder zum Beispiel Erwerbsunfähigkeit oder im schlimmsten Fall Todesfall.

00:16:45: Unabhängig davon, wie viel wir jetzt verdient, existenziell werden kann es in allen Fällen egal, wie gut das mir aufgestellt ist.

00:16:52: Genau ja und sorry wenn ich da kurz noch mal einhaken.

00:16:57: Ein Alpha hält man ja in der Regel zwei Jahre.

00:17:00: Wenn ich aber einen Job habe, der sehr weit oben zum Teil ist... Es ist nicht so einfach, dass es nicht jedes zweitausende muss, ein passender Job oder dann muss ich manchmal wirklich lange warten bis sich das Richtige wieder ergibt und dann bin ich entweder gezwungen, einen anderen Job anzunehmen oder halt muss dann ab den zwei Jahren selber mich finanzieren.

00:17:23: Wenn jetzt viel sagt, es ist unglaublich spannend, lässig was du kannst, läsig was Du weißt, mir ist das aber alles jetzt kompliziert, aber ich glaube, weisst Du's kommt dann schon gut?

00:17:34: Das eine ist ja... Ja, es is komplex!

00:17:36: Es sind viele Themen oder Vorsorge, es sind rechtliche Themen, Investments usw.. Jetzt natürlich als Finanzplanerin schaue ich mir, dass für meine Kunden auch voll umfänglich an.

00:17:46: Weil wenn ich hier etwas ändere verändert sich hier direkt was.

00:17:49: oder aber dafür gibt es ja auch diese Funktion das man sich dort auch Hilfe holen kann.

00:17:56: oder weil passt habe ich häufig Fälle gesehen hat eben nicht mehr gepasst oder.

00:18:01: und dann musste ich aus meinem Haus raus muss sich umziehen weil ich plötzlich Sozialhilfe beziehen mußte was auch immer.

00:18:09: und da sind Situation die sind dann fast gefangen in ihrem Set-up, weil sie kaum mehr Möglichkeiten haben sich wieder daraus zu arbeiten.

00:18:18: Und deswegen ist es besser bei der Gesundheit auch eigentlich präventiv diese Sachen zu vermeiden dass wenn der Fall kommt ich nicht plötzlich schauen muss hey wie schaufelig mich da wieder raus oder?

00:18:31: Da gibt's Finanzexpertinnen wie dich.

00:18:33: Es gibt Workshops wo man kann machen mit Tools und Werkzeug.

00:18:38: was empfiehlst du?

00:18:39: wie anfangen wir thematisieren?

00:18:41: Ich glaube, Finanzbildung ist ganz weit vorne.

00:18:43: Gerade wenn ich jung bin, ist das perfekt oder weil je älter ich bin, desto komplexer meine Situationen, destso mehr Themen sind relevant für mich.

00:18:50: Wenn ich gerade jung bin dann reicht es ja fleucht auch am Anfang zu schauen wie mache ich eine Steuerklärung?

00:18:57: Welche Grundversicherung bräuchte ich erst mal?

00:18:59: Dann habe ich sie erstmal an und könnte im nächsten Schritt schauen.

00:19:02: jetzt habe ich einen Einkommen Vielleicht irgendwie drei A aufsetzen, so eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sich prüfen und aufsetzten.

00:19:10: Und sich pö-a-pö da lang hangeln.

00:19:12: Wenn ich mit fünfzig komme?

00:19:14: Das ist ein Projekt!

00:19:16: Bin ich ganz ehrlich.

00:19:17: oder weil dann kommen eben so rechtliche Themen, es kommen Versicherungsthemen, es gibt Vorsorgethemen, Eigenheimthemen und so weiter.

00:19:22: und sofort oder deswegen je früher ich starte und mich mit dem auseinandersetze bei der Finanzbildung anfange, dann habe auch das Werkzeug Entscheidung gut zu treffen Um nicht einfach, was mach ich denn jetzt?

00:19:36: Also ich empfehle eigentlich das schon regelmäßig sich nochmal anzuschauen.

00:19:39: Oder weil vielleicht... Ich mache ein Beispiel!

00:19:41: Ich ziehe meinen Partner oder Partnerin zusammen in eine Wohnung.

00:19:44: Wir trennen uns doch und jetzt hab' ich vielleicht ihn und sie in der PK begünstigt In der AAA begünstig Was weiß ich.

00:19:50: alles möglich Stimmt ja eigentlich für mich gar nicht mehr.

00:19:52: oder wo da in der neulichartigen Fall Scheidung durch Und der Ex-Mann ist überall noch die ganzen Lebensversicherung drin.

00:19:59: Er würde alles aus diesen Versicherungen erhalten oder solche Sachen.

00:20:03: Spätestens dann muss ich es mir anschauen, aber idealerweise gucke ich mir das mal zumindestens jährlich an und gucke, sollte ich irgendwas machen?

00:20:10: Oder nicht?

00:20:11: In die aktuelle Zeit der Veränderung haben wir im Arbeitsmarkt Veränderungen.

00:20:15: Wir haben Digitalisierungen, wir haben KI, wir hatten die globale Politik wo... Ganz speziell ist im Moment unglaublich vieles verändert sich.

00:20:23: Hat das ein Einfluss auf unser Sparverhalten, aufs Konsumverhalten?

00:20:27: Konsumieren wir vielleicht sogar mehr zum sagen, man müssen mehr geniessen und leben oder sparen wir mehr?

00:20:34: Bauen wir eher wieder so einen Notpass, so eine Notgeräusche auf dieser Zeit?

00:20:39: Ich habe das Gefühl es hat mehr einen Einfluß aus Investment Verhalten.

00:20:42: also viele sind unsicher.

00:20:44: Also waren es viele, die noch nie investiert haben eh schon oder dass sie wie gar nicht erst einsteigen.

00:20:50: Aber gerade mit Trump und den ganzen geopolitischen Themen haben viele eine gewisse Unsicherheit.

00:20:57: das sie gar nicht anfangen möchten zu starten ist aussitzen oder?

00:21:02: Und das grad so ein Thema oder finanzielle Resilienz in der Zukunft?

00:21:06: Das wäre halt wichtig, dass ich so früh wie möglich eigentlich damit anfangen wenn ich eben keine Schulden mehr habe und auch mein Notgroschen aufgebaut hab.

00:21:14: Geld ist selten nur individuell durchs Anspruch.

00:21:17: Etwas, das sich in der Lebensversicherung trennt, ist ein Beziehungsthema, eine Familie-Thema müssen wir nun thematisieren.

00:21:26: Du hast gesagt, wie es bei dir war und wo du aufgewachsen bist ... Ich selbst bin auch so aufgewachsen.

00:21:31: Man leistet sich dann etwas, wenn man dafür gearbeitet hat und sich es wirklich leisten kann und das Geld auf der Seite hat.

00:21:37: Man macht keine Schulden.

00:21:39: Das waren zu dir die Maxime, wo du sagst, es sollte heute immer noch gelten.

00:21:45: Wie?

00:21:45: Wenn?

00:21:45: Wo?

00:21:46: Reden wir in der Familie?

00:21:48: Wollen sie jemanden reden?

00:21:49: In Beziehung?

00:21:50: Aber auch unter Freunden!

00:21:52: Unter Freunden und den Kolleginnen und Kollegen!

00:21:54: Wollen Sie jemanden miteinander über diese Themen reden?

00:21:56: vielleicht nicht immer, aber eigentlich ist es ein Thema über das man viel öfter ersprechen kann.

00:22:02: Jetzt bin ich vielleicht nicht das repräsentative Beispiel, bei uns zu Hause.

00:22:09: Also beide kennen eigentlich die finanzielle Situation der anderen Seite, weiß wo welche Sachen sind wie die geregelt sind und so weiter.

00:22:16: Und das haben wir bewusst auch besprochen und auch vorher bevor wir zum Beispiel Kinder eine Familienplanung gemacht haben, vorher genau geklärt Wie wollen wir das eigentlich machen?

00:22:24: Wir wollen das aufteilen!

00:22:25: Wir wollen mir das regeln oder...wie will ich es denn?

00:22:29: Ich war mal in einem Panel da ging's auch ums ganze Thema Liebe und Geld und da waren ein paar Psychologen und er hat eigentlich gesagt eigentlich muss man diese ganzen Dinge regeln wenn wenn man sich eigentlich wohl gesonnen ist oder dass man da auch gut drüber sprechen kann.

00:22:44: Es blöds ist, wenn man in der Situation ist die überhaupt nicht gut ist ob es Scheidung, Trennung oder Todesfall ist weil dann hat man sowieso den Kopf voll mit hunderttausend anderen Themen sehr emotional das ich doch diese Dinge so früh wie möglich kläre.

00:22:57: und bei Kindern also

00:23:02: ich mein... So ein Gespräch zu führen, das ist auch eine gewisse Hürde.

00:23:08: Schatz ich möchte vielleicht gerne mit dir über deine Finanz und meine Finanz reden.

00:23:14: Ein großes Tabu-Thema immer noch bei vielen Generationen.

00:23:19: Ich habe gerade von meiner Nichte anfangs zwanzig, die haben mich gesagt, wir sprechen da einfach nie drüber.

00:23:25: Meinst du, man sollte es vielleicht mal?

00:23:27: Ich glaube schon, habe ihr dann zwei oder drei Podcastfolge geschickt vor uns und gesagt los unbedingt rein!

00:23:34: Wie lernt man das gerade in jungen Jahren?

00:23:37: Man ist für mich verliebt und sagt, wir sollten vielleicht mal noch über die Finanz reden.

00:23:43: Wie finde ich die richtigen Worte?

00:23:45: In welchem Rahmen mache ich das?

00:23:47: Ich meine es ja wie jedes andere Thema sobald Interesse an einer anderen Person zeigt doch eigentlich das Gespräch schon da!

00:23:52: Ich könnte auch fragen hey wie machst du

00:23:54: das?!

00:23:55: Oder da muss ich ja noch gar nicht in so ein Ding reingehen.

00:23:59: Hey, wie wollen wir das zukünftig regeln?

00:24:01: Sondern erst mal hey, wie machst du es mit deinen Finanzen?

00:24:04: Wie machst du's mit der Vorsorge?

00:24:05: vielleicht mit deinen Investments?

00:24:07: grad was sehr auffällig ist es gerade Bei Männern, die interessieren sich fürs Thema Investments und reden über das mit ihren Kollegen viel früher wie jetzt bei Frauen?

00:24:19: oder wir reden hier so Anfang Mitte zwanzig im Durchschnitt wo hingegen Frauen eher so Mitte dreißig übers Thema Investiments nachdenken.

00:24:26: Und wenn ich doch eine junge Frau bin?

00:24:27: Wieso frage ich denn nicht meinen Partner hey du machst das ist doch cool.

00:24:30: will sie mir zeigen wie das geht?

00:24:32: oder habe ich ja schon mal den ersten Schritt?

00:24:34: da muss ja noch gar nicht über diese sag jetzt mal ...sensitiveren Themen sprechen.

00:24:39: Aber wenn ich von Anfang an über das Thema mit jemandem spreche, dann ist auch kein komisches Thema.

00:24:43: und unter Freundinnen... Also dort sehe ich halt schon eine Diskrepanz.

00:24:47: die, die halt aus einem gewissen Elternhaus kommen und es wie mitbekommen haben, die fangen auch häufig früher an oder sie haben es Erbe oder eine Schenkung bekommen.

00:24:56: da machen Sie sich natürlich automatisch Gedanken dazu.

00:24:58: aber wenn ich Freundinnen habe und keine Einzige rede mir darüber Variante eins Einfach mal frag, hey eben genau wie machst du das?

00:25:07: Hast dir schon mal Gedanken dazu gemacht.

00:25:08: Ich habe mich das gefragt dass ja eigentlich muss ich ja nur niemanden sagen hey du solltest was machen.

00:25:16: oder.

00:25:16: es gibt mittlerweile so viele Events für Frauen zum Thema Finanzen und auch für Männer wo man einfach mal zusammen hingehen kann.

00:25:24: dann ist es ja manchmal so wenn man zwar mit dem dritten hört Manchmal ist man empfänglicher, wie wenn das von niemandem sehr nahestehen.

00:25:32: Was

00:25:32: ist es, wenn ein Paar sagt?

00:25:35: Sie kommt aus dem Standpunkt und hat Sparen, Notgeräusche genug auf die Seite legen.

00:25:41: Und er sagt, ich habe gerne mein Töv, ich kann gern meine Säle, ich bin gerne mit den Kollegen draussen.

00:25:47: Ich kann gerne reisen.

00:25:48: Man lebt nur einmal.

00:25:50: Das erschwerten Bezirk des Strahls, gerade wenn ich das sage, man lebt noch einmal.

00:25:54: Wie erschwert Kommunikation auch in ihren Beziehungen?

00:25:57: Ja, also da redet man von unterschiedlichen Geldpersönlichkeiten.

00:26:00: Es gibt Studien und auch diverse Tests die man machen kann dazu.

00:26:07: Und gerade wenn man genau auf dem anderen Ende des Spektrums ist das ist ja auch wie bei anderen Persönlichkeitstypen dann fällt es ein bisschen schwerer auf den andern sich wie einzulassen.

00:26:18: Gerade bei Paaren.

00:26:19: wo's dann auch ins Thema hey vielleicht würden wir doch heiraten Kinder bekommen usw.. Da empfehle ich schon, dass man wie so einen guten Mittelweg findet.

00:26:26: Dass man halt sagt okay wir sparen X Prozent was ist ich?

00:26:29: Zwarzig Prozent vom Einkommen es geht ins Thema Vorsorge Investments rein und jeder hat seinen Pot für Spaß.

00:26:38: oder und den kann ich auch mit gutem Gewissen ausgeben weil ich habe ja schon den anderen Teil erledigt oder das machen die meisten gucken ja das bleibt am Ende des Monats übrig leg ich zur Seite.

00:26:47: wenn ich aber von vorne rein schon weiß hey ich lege zwanzig Prozent zur Seite ... dann kann ich doch die Reise und die liegt in meinem Budget.

00:26:57: Why not, oder?

00:26:58: Und gerade wenn ich eine gemeinsame Zukunfts-Planne habe... ... hab' ich ja vielleicht Ziele, ob es jetzt ein Eigenheim ist oder was auch immer,... ... sobald ich doch eigentlich als Paar meine Gemeinn-, unsere gemeinsame... ... Zukunft ausgemalt hab', fällt's doch einem einfacher genau sich an den Planen... ...in irgendeiner Form zu halten weil man schafft ja gemeinsam dorthin und nicht irgendwie gegeneinander,

00:27:21: oder?!

00:27:22: Was empfehlst du...?

00:27:24: Ganz jungen Bärli.

00:27:25: Siebzehn, achtzehn und zwanzig.

00:27:28: Frisch zusammen, frisch verliebt.

00:27:31: Gut da gibt es noch nicht mega viele... Also gerade unter achtzehnt ist ja manchmal schwierig aus dem Thema Investments

00:27:36: usw.,

00:27:36: weil ich das dann noch nicht überall machen kann aber eben auch dort oder?

00:27:41: Jeder hat ein anderes Einkommen sei es Taschengeld, sei es die Lehre was auch immer und der eine hat viel, der andere wenig.

00:27:48: Ja wie gestalten wir unsere Freizeit?

00:27:51: oder?

00:27:52: Weil dass er unter Freunden auch, so.

00:27:55: dann plötzlich kommt der Clash.

00:27:56: Okay ich könnte ja ins Resty gehen?

00:27:58: Ja ich kann es aber nicht!

00:28:00: Da muss sich ein Weg finden.

00:28:01: wie geht man mit dieser Situation um?

00:28:03: oder und da würde ich schon anfangen zu gucken okay wir machen das weil der eine will aufs Konzert die ist das und der andere kann vielleicht nur eine von den Sachen machen oder?

00:28:11: Schon ein

00:28:17: bisschen tiefere Diskussion über, weil das ja eben genau dieses Alter ist wo viele heiraten.

00:28:22: Über Kinderplanung sich Gedanken machen da ganz sicher.

00:28:24: sobald ich einziel muss das geklärt sein.

00:28:29: wie teilen mir die Kosten innerhalb des Haushalts auf?

00:28:32: viele Pärchen Ich sage jetzt mal gerade die die auch studiert haben Mitte Ende zwanzig verdienen relativ gleich.

00:28:38: Das verschiebt sich irgendwann und dann kann nicht einfach dass die Ausgaben einfach fifty-fifty gleichlassen.

00:28:46: Das funktioniert einfach nicht.

00:28:47: spätestens dann, wenn die Kinder kommen oder?

00:28:49: Aber auch wenn ich jetzt gibt es so Berufe dreihunderttausend verdienen und der andere hunderteusend, nämlich jetzt einfache Zahlen.

00:28:56: Der eine will vielleicht sich eben was leisten und der Andere könnte das gar nicht leisten.

00:29:01: Auch dort könnte man jetzt argumentieren ist ja unfair, dass er viel verdient mehr zahlen muss.

00:29:07: gleichzeitig Die andere Person könnte sich den Lifestyle gar nicht leisten.

00:29:11: Und ich glaube, das ist der Moment, wofür wir unser Geld ausgeben würden?

00:29:15: Wenn man jetzt doch sagt, so eine Notgrosche ... Ich habe mich noch kennengelernt.

00:29:19: Ich sollte überprüfen, ob es drei bis sechs Monate zu lassen ist und wie gross er ist.

00:29:22: Aber ich möchte ihn noch kennenlernen.

00:29:25: Was kann ich machen in dem nächsten, sagen wir dreistig Tage, um so einer Notgrösche auf die Seite zu legen oder zumindest anzufangen?

00:29:34: Also in den nächsten dreißig Tagen also... Die einfache Antwort ist, ich nehme einfach zwanzig Prozent von meinem Nettoeinkommen und leg das einfach konsequent automatisiert auf meinen Sparkonto bis der aufgebaut ist.

00:29:49: Wenn ich mir das vielleicht nicht leisten kann dann sind es von mir aus zehn Prozent!

00:29:52: Wenn ich's genau machen will, dann gucke ich mir einfach an was sind die Ausgaben der letzten zwölf Monate gewesen?

00:29:58: also macht quasi rück... wirken das Budget, um dann zu schauen ja wie hoch ist denn meine aktuelle Sparquote?

00:30:02: oder weil das unterschätzen die meisten.

00:30:04: Da habe ich auch schon Diskrepanten gesehen.

00:30:08: was dachten sie was sie ausgeben und was sie tatsächlich ausgegeben haben?

00:30:11: von zwanzigtausend fünfundzwanzig tausend Franken oder?

00:30:14: Also es ist so ein bisschen wie soll ich das sagen?

00:30:17: wie beim Essen.

00:30:18: Die großen Mahlzeiten weiß ich noch aber hab' ich da noch das Gürzli gegessen oder da noch dass das verschwindet... Ja also

00:30:25: kleine Sachen zwischen Tore genau!

00:30:28: Idealerweise, wenn viele zahlen ja auch mit der Karte und so weiter kann man das relativ gut nach prüfen.

00:30:33: Wie waren denn die echten Ausgaben?

00:30:35: Und dann kann ich natürlich auch hingehen und sagen okay wie viel sind mir denn die Ausgabe wert?

00:30:40: Ich schaffe häufig mit meinen Kunden mit so einem happiness score dass ich sage okay gibt dem der ausgabe eins für macht mich gar nicht happy und fünf macht mich super happy.

00:30:54: kill doch einfach alles, was dich nicht happy macht und nicht in muss ist.

00:30:58: Oder ich brauche eine Wohnung oder gewisse Versicherungen, die sind obligatorisch.

00:31:03: aber es gibt ja auch Ausgaben, die vielleicht mache ich nutze die einfach nicht, oder?

00:31:07: Muss

00:31:07: ich auswärts gut zu Mittag essen oder nehme ich für immer zum Mittag von dir heim mit?

00:31:11: Wenn mich das ausserwärtes Essen nicht wirklich glücklich macht dann spare das Geld nicht mehr bis du dir heimatst.

00:31:16: Beispielsweise ja.

00:31:18: Wobei bei vielen wenn ich Optimierungspotenzial sehe sind meistens Lifestylekosten Also Konsum.

00:31:26: Je älter ich bin, irgendwelche Versicherung, die ich irgendwann mal abgeschlossen habe und keine Ahnung was ich da habe oder die könnte man auch häufig optimieren weil das sind relativ große Posten dann.

00:31:37: Genau viele reden von Abruß usw.

00:31:39: Bin ich eigentlich relaxed?

00:31:40: Weil das sind irgendwie zwanzig Franken?

00:31:41: oder geht man besser hin und guckt was sind die größeren Brocken mit denen ich schaffen kann oder

00:31:47: Also dort mal einen Übersichtssicher schaffen.

00:31:49: Ich arbeite selber ganz alleine, ich brauche Hilfe und Unterstützung.

00:31:51: Ich bin unglaublich dankbar, dass es Expertinnen gibt, weil ich mich wirklich an die Hand nehme.

00:31:55: Und das ist kein Chance, was man machen soll oder darf.

00:31:58: Alleigen als Paar einfach so bis für einem stimmt.

00:32:04: Aber Hilfe holen und anschauen auf den richtigen Weg auf die richtige Art.

00:32:09: Genau!

00:32:09: Es gibt ja auch Stellen, wie zum Beispiel die Budgetberatung bei denen die Schulden haben.

00:32:14: Gibt's auch die Schuldnerberatungen?

00:32:17: Stellen, wo ich mich melden kann.

00:32:19: Wo ich entweder gar nicht so ganz wenig zahlen muss um diese Beratung in Anspruch zu nehmen.

00:32:26: Je mehr ich verdiene und je mehr Einkommen vermögen, ich habe das zum andere Experten natürlich zur Verfügung die auch noch ganz andere Dinge für mich optimieren können oder?

00:32:34: Die Hilfe dürfen wir sich

00:32:36: auf jeden Fall.

00:32:37: Auf jeden

00:32:37: Fall!

00:32:38: Ich danke ganz, ganz herzlich für den spannenden Einblick.

00:32:41: Gerne gerne

00:32:42: Danke vielmals, dass du eine offene Praxisnähergebung mitgegeben hast.

00:32:46: Ich nehme für mich mit.

00:32:47: Finanzielle Resilienz ist nichts, das man einfach so hat, sondern etwas, was man aktiv aufbaut und lernt bereits in jungen Jahren.

00:32:56: Es geht nicht um Perfektion oder Disziplin, es geht darum, dass wir gewisse Systeme haben, gewisse Regeln und kleine machbare Schritte.

00:33:04: Besonders die Happiness Score hat mir gefallen, als er sagte, was macht mich dann wirklich?

00:33:09: Was ist mir wie viel wert?

00:33:11: Und wenn ihr die Haie heute gemerkt habt, da habe ich selber noch etwas Luft nach oben.

00:33:15: Ich sollte vielleicht mal Unterstützung holen von einer Expertin oder mit dem Partner oder der besten Freundin darüber reden.

00:33:22: Dann machen!

00:33:24: Anfangen und Themen ansprechen.

00:33:26: Ich sage danke fürs Zulosen, danke fürs Debise und bis zum nächsten Mal.