Online-Shopping auf Rechnung: Schuldenfalle "Buy now, pay later"?

Shownotes

Online-Shopping war noch nie so einfach: Ein paar Klicks, ein gefüllter Warenkorb – und bezahlt wird später. Genau dieses Prinzip steckt hinter Buy now, pay later: heute konsumieren, später zahlen. Was praktisch und flexibel klingt, kann jedoch schnell zur finanziellen Herausforderung werden.

In dieser Folge von Popcorn & Finanzen spricht Stephan Lendi mit Gregor Mägerle, Leiter Schuldenprävention Stadt Zürich, darüber, warum Zahlungsmodelle wie Ratenzahlungen und „Jetzt kaufen, später zahlen“ psychologisch so attraktiv sind. Weshalb fühlt sich ein Kauf günstiger an, wenn die Rechnung erst später kommt? Warum verlieren Menschen dabei schneller den Überblick über ihre Ausgaben? Und welche Risiken entstehen, wenn sich mehrere Rechnungen, Raten und Zahlungsfristen gleichzeitig ansammeln?

Zudem hören wir die eindrückliche Geschichte einer jungen Frau, die sich durch viele kleine Online-Bestellungen mit Anfang zwanzig auf 24'000 Franken Schulden verschuldet hat. Ihre Erfahrungen zeigen, wie schleichend finanzielle Probleme entstehen können – und wie wichtig es ist, früh Hilfe zu suchen und offen über Geld zu sprechen.

Eine Folge über Konsum, Psychologie, Schuldenprävention und die Frage, wie wir finanzielle Entscheidungen bewusster treffen können, bevor aus einem scheinbar harmlosen Kauf ein langfristiges Problem wird.

Mehr Informationen, Tipps und kostenlose Unterstützung rund ums Thema Geld und Schulden findest du bei der Schuldenprävention der Stadt Zürich: [https://www.stadt-zuerich.ch/schuldenpraevention]

Transkript anzeigen

00:00:02: Eine Leitzabung auf dem Sofa, ein Scrolltour und online Shop leiden sich ein T-Shirt in Warenkob.

00:00:07: Dann noch Hosen, vielleicht ein paar Schuhe, ein Kappen, Sonnenbrüllen – alles, was wir eigentlich gar nicht gesucht und vor allem nicht gebraucht haben.

00:00:14: Und dann beim Zahlen tauchte plötzlich dieser Satz auf «Jetzt kaufen späten Zahlen.».

00:00:19: By now pay later!

00:00:21: Also im Zahlungsmodell bei diesen mir jetzt konsumiert aber erst später zahlen.

00:00:26: Aber was passiert psychologisch, wenn der Kauf sofort belohnt wird und die Kosten erst später auftauchen?

00:00:33: Kaufen wir dann mehr.

00:00:34: Wir verlieren einen schnelleren Überblick.

00:00:36: Und warum sind gerade junge Menschen von Beinau-Peleten besonders gefördert?

00:00:42: Wir gehören heute auch von einer Frau, die sich mit Anfangs-Zwenzig durch Online-Shopping massiv verschuldet hat.

00:00:48: Mit «Drehenzwanzig» hatte sie ganze vierzehnzeigtausend Franken schulden.

00:00:52: Nicht wegen einem grossen Kredit, sondern wegen vielen kleinen Bestellungen.

00:00:56: Wegen Rechnungen und Raten.

00:00:57: Und wegen Manigen, die irgendwann zu viel geworden sind.

00:01:01: Das Gast heute bei mir im Studio ist Gregor Meggele, Leiter der Schuldenprävention von der Stadt Zürich.

00:01:06: Gregor, schön dass du hier bist.

00:01:07: Willkommen!

00:01:08: Hallo Stefan, danke für die Einladung.

00:01:10: Ich freue mich sehr, da zu sein und mit dir das Thema anzuschauen.

00:01:13: Leiter des Schulden Präventionens von der Stadtsüri.

00:01:16: was macht diese Schulden prävention?

00:01:19: Was ist das für ein Stell?

00:01:20: Es ist eine ganze junge Stelle, kann man dazusagen.

00:01:23: Es gibt zuerst seit dreizehn Jahren die Schuldenprävention.

00:01:26: Wir bauen Angebote auf für Menschen, die Fragen rund um das Thema Geld haben und nicht sicher sind, was sie für Entscheidungen treffen.

00:01:35: Spudges verändern sich und das müssen Sie anpassen.

00:01:38: Und da gibt es ganz verschiedene Angebote, die wir machen.

00:01:40: Wir machen Workshops, wir machen Veranstaltungen, wir haben digitale Angebote.

00:01:44: Und alles aber eben bevor es dann wirklich zu deren Überschuldung kommt.

00:01:48: Ziel ist genau, dass wir vorhin aktiv werden oder die Menschen vorhin eine Möglichkeit haben, um mit uns zu sprechen und zu ermöglichen herauszufinden, wo kann ich mich anwenden?

00:01:58: Wo kriege ich eine gute Antwort?

00:02:00: Dass sich möglichst später gute finanzielle Entscheidungen treffen.

00:02:04: Finanzielle Resilienz ist so ein wichtiges Wort

00:02:07: darin.".

00:02:07: Wie ist das wenn du gehörst by now pay later?

00:02:10: Wenn bei dir beim Online Shopping einen Knopf auftaucht was löst es bei dir für Gefühl aus?

00:02:15: Ja natürlich bin ich prägt von der Arbeit, die ich mache und ich habe tagtäglich auch Fragen um mit Menschen zu tun Z.B.

00:02:23: im Struggler sind, die finanziell schwierige Entscheidungen treffen oder vielleicht schon in einer Überschuldung drin sind und darum ist es natürlich so, dass das bei mir auch ein bisschen nicht gerade alarm losgeht wenn ich das lese.

00:02:36: aber es ist schon so einen Punkt, Bein-Out-Pay-Later wo ich merke okay da muss man sich sehr gut anschauen.

00:02:42: mache ich das?

00:02:43: Wie mache ich dies?

00:02:45: Plane ich das richtig ein, dass ich das Angebot gut nutze?

00:02:47: Ich meine logisch, es gibt das Angebote, das wird genutzt, das ist ganz klar.

00:02:52: Die Frage ist, wie man es nutzt, dass eben gefahrenlos passiert.

00:02:55: Ich

00:02:55: bin noch Klassisch damit aufgewachsen aus Sparsch und dann kannst du dir etwas leisten und dann kaufst du das.

00:02:59: Ich funke so nicht immer noch heute.

00:03:01: Und dann bist du irgendwo in einer Elektronik lauter und siehst da auch der grosse Fernsehen, Playstationen kannst du jetzt mitnehmen, wenn du Geld nicht hast, späte die Zahlen und mit Raten mit allem darum.

00:03:13: Was ist das eigentlich ganz genau für einen Vertrag?

00:03:16: Das ist ja nicht ein Kauf-Aufrechnung!

00:03:20: Ja, also ein Vertrag ist das Gleiche.

00:03:21: Man schliesst gleich einen Vertrag ab und man kauft etwas.

00:03:25: Und ganz klar ist es, dass man nichts kauft, damit man das Geld zahlen muss.

00:03:30: Der Punkt ist einfach hier bei BINOUT PAY LATER, dass wir es nicht jetzt zahlen müssen sondern erst später.

00:03:36: Das heisst die Freude der Benefit immer wenn man etwas kauft.

00:03:39: Es löst schöne Hormone aus oder?

00:03:41: Das ist etwas Schönes!

00:03:42: Den Effekt ist da oder ich habe den Fernsehen, ich sehe den Fernseher, ich kaufe mir den.

00:03:47: Das, was ein bisschen negativ ist mit dem Zahlen, kommt erst später.

00:03:50: Das ist nicht jetzt der Pain of Paying.

00:03:53: Ich muss Geld geben und etwas geben, damit ich etwas anderes bekomme.

00:03:56: oder was du gesagt hast.

00:03:57: Das wird sich verlagert auf Später.

00:04:00: Und alles, was wir verlagern auf Spätern kann gefährlich sein.

00:04:04: Wie tut sie sowieso, wenn das Geld weg ist?

00:04:07: Ob es jetzt weg ist oder später weg ist.

00:04:09: Warum finden so viele Konsumentinnen und Konsumenten so angebot- unglaublich attraktiv?

00:04:15: Es ist natürlich eine Möglichkeit, wenn man das Geld jetzt nicht hat.

00:04:18: Dass man dann etwas kaufen kann, was man aktuell eigentlich gar nicht könnte, wenn es gespart zufällt.

00:04:25: Und das ist natürlich lukrativ!

00:04:27: Das ist verlockt oder?

00:04:30: Vor allem in der Gesellschaft wo man merkt ja... Der Nachbarn kommt auch mit dem neuen Fernseher heim und den Kollegen kauft einem ein neue T-Shirt.

00:04:37: Ich möchte auch, ich will hier auch mitmachen.

00:04:39: Und da ist natürlich ein verlockendes Angebot dass man Sachen kauft, die man halt einfach merkt Aktuell kann ich es nicht kaufen, aber ich mache das gleiche.

00:04:49: Ich möchte jetzt den Benefit haben.

00:04:51: Später zahl ich's dann ab.

00:04:53: Irgendwann ist die Zahl schon.

00:04:56: Es wirkt ja günstiger oder?

00:04:57: Wenn du siehst,

00:04:57: wie

00:04:58: du eight hundred und eighty Franken oder zehn Raten an neunundneinzig Franken.

00:05:04: Was sind denn?

00:05:05: neunhundertnünzig Franken wären also teurer insgesamt.

00:05:08: Aber die Neuneinzigen, das klingt wahnsinnig attraktiv.

00:05:11: Da wird auch gespielt und manipuliert mit genau diesen Zahlen und Preisen?

00:05:15: Ja, genau.

00:05:16: Es wird uns Schmackhoff gemacht oder es wird anbotten, dass wir das nutzen.

00:05:22: Der Fernseher im Laden ist neunhundertnünzig Franken, sondern eben achtundachtzig.

00:05:30: Wichtig ist einfach, dass man sieht und merkt und realisiert – ich muss es zahlen!

00:05:35: Also es schenkt niemand etwas gratis.

00:05:38: Das sind Angebote wenn ich den Fernsehen kaufe.

00:05:42: bis zum letzten Rappen alles zahlen.

00:05:43: Auch wenn es verlockend ist, auch wenn kleine Raten bezahlt werden müssen – das ist ganz wichtig, dass man das einfach im Hinterkopf hat und immer die Raten auch ins Budget einplanet.

00:05:52: Das heißt du musst das Budget einplanten?

00:05:54: Du musst noch die Übersicht haben!

00:05:56: Wenn vier von euch verschiedene Sachen kärfst mit Beinau pay later, es kommuniziert sich.

00:06:01: Und was muss ich dann, wo wir noch zahlen?

00:06:02: und dann kommt noch die Steuerrechnung?

00:06:04: Dann übernimmt man sich relativ schnell.

00:06:06: Das kann passieren.

00:06:07: Ich möchte dir ein Beispiel machen, wir haben häufig Menschen bei uns die Beratungsangebote von uns aufsuchen und sagen, ich habe eine Rechnung, ich sage jetzt einfach mal einen Betrag.

00:06:18: Die ist tausend Franken, ich kann sie nicht zahlen.

00:06:21: Es sind gerade Rechnungen gekommen, es ist gerade eine schwierige Situation oder so – ich kann Sie nicht zahlen!

00:06:25: Was soll ich machen?

00:06:26: Und dann ist bei uns der Tipp, frag diese Person oder diese Organisation an, wo du das Geld schuldest, dass du das Kaschiraten abzahlen kannst.

00:06:34: Also das kannst du sagen, ich zahle in den nächsten fünf Monaten die Zweihende Franken abzahlen.

00:06:39: Ich zahl noch etwas an Zinsen und ich zahl dann vielleicht tausendundzwanzig oder fünfzig Franken aber ich tue das in Raten abzahlt.

00:06:46: Viele Firmen gehen auf das ein und eigentlich ist es genau das Gleiche einfach umgekehrt, oder?

00:06:51: Und das ist eigentlich so wie in einer Notsituation,

00:06:54: oder?!

00:06:54: Ich kann's nicht bezahlen!

00:06:56: Das ist der Ratschlag, dass wir gerne was mir denn aber auch sagen haben, jetzt musst du merken, irgendetwas ist nicht mehr gut oder?

00:07:01: Jetzt musst du dein Budget anpassen, jetzt muss man schauen... diese Situation nicht mehr vorkommt, oder?

00:07:06: Und Beinau-Peleter kehrt das wieder ein bisschen um.

00:07:08: Ich kaufe es mir jetzt, ich tue es aber erst später zahlen und das ist so der Umkehrschluss, wo man einfach sehr gut im Auge behalten muss, dass man hier keine schlechte Erfahrungen macht.

00:07:20: BeinAU-PELETER ist nicht das Gleiche wie den Kauf auf Rechnung.

00:07:22: Das heisst, ich zahle erst dann wenn ich die Ware wirklich bekommen.

00:07:26: Gerade bei Internetkäufen ist das ja das Thema... ...ich zahl da etwas Onlinees packlich und nie an.

00:07:31: Also Kauf auf Rechnung Somit nicht gleich problematisch wie bei einer Appellator.

00:07:36: Wie sieht das aus eurer Sicht?

00:07:38: Eigentlich ist es wichtig, dass man das Geld hat wenn man etwas kauft und wenn man das auf Rechnung kauft aber dann kommt man zwar rüber mit einer Errechnung ein.

00:07:51: Das ist eigentlich einfach, weil das weiss man dann und muss sich den Betrag zahlen.

00:07:55: Ich kann es im Online-Bank hineingehen.

00:07:58: Es funktioniert, ich zahle es.

00:08:00: Und bei Naupelator, das Risiko dort ist, dass man viele verschiedene Raten hat, unterschiedliche... Also wenn man etwas kauft, dann ist es eine Rata aber wenn man viele Dinge kauft sind es mehrere verschiedene Ratern und da verliert man einen Überblick.

00:08:14: Und diese Raten, das heisst ja sind sie ins Freie und so weiter.

00:08:19: Aber in vielen Fällen sind die Abzollungsverträge teurer als wenn wir effektiv das Geld für den Fernseher, die PlayStation oder die Kleider herlegen oder was immer man sich online kauft.

00:08:30: Ja genau, genau.

00:08:31: Das kann dazukommen.

00:08:33: Vor allem wenn man mal eine Rate nicht zahlen könnte, also wenn man im Verzug kommt.

00:08:37: Sie können sehr schnell Verzugskosten anfallen.

00:08:42: Wenn man es gar nicht mehr zahlen kann, dann kann es sein, dass die Firma das an einem Kasselbüro verkauft.

00:08:47: Dann kommen deine Kassenkosten dazu und Gebühren dazu.

00:08:50: Es kann schon sein – also das sind Fälle, wo wir sehen, dass ein Produkt von hundert Franken am Schluss mehr als zwei Hundert Franken kosten mit all diesen Kosten, die man zahlen muss.

00:08:59: Also mehr als doppelte.

00:09:01: Das Produkt ist immer noch gleich.

00:09:02: Ist immer noch hundert franc wert!

00:09:04: Aber was man bezahlt hat, ist das X-Fachs

00:09:06: davon.

00:09:07: Also wenn noch Zinsfreideiten stehen oder tolle Zahlen und Beträgte stehen, die Konditionen anschauen, wie sieht es genau aus?

00:09:16: Und vor allem was ist das Worst Case Szenario?

00:09:18: Einmal eine Rate verpassen... Du hast gesagt, das Produkt ist am Schluss vielleicht doppelt so teuer.

00:09:23: Kann werden ja genau und darum ist es eigentlich wichtig, dass man, wenn man das macht, dass er sich sehr gut überlegt und das Ganze ... Dass es in seine Bitschen eingerechnet wird und dass wir den Überblick behalten über seine finanzielle Situationen, die man gerade hat.

00:09:39: Wir haben vor dieser Folge eine Voice Message bekommen.

00:09:42: Frau, die sie uns geschickt hat, möchte gerne noch nichts bleiben weil das Thema bis heute für sie mit grossen Scham behaftet.

00:09:48: Ihre Geschichte, die haben einen fremden Einsprecher lassen von einer Schauspielerin.

00:09:52: Die Frau, der originale Nachricht geschickt hatte ist heute Ende zwanzig beziehungsweise Anfangsdreisig aber die Geschichte fängt da wo sie Anfangszwanzig war.

00:10:01: Damals hat sie ... Viel Online bestellt, v.a.

00:10:04: Mode und Kleider.

00:10:05: Und irgendwann hat sie dann mit die Rühen zwanzig ganze vierzehnzehntausend Franken Schulden gehabt.

00:10:10: Sie gibt aus dem Einblick ihre Schuldengeschichte!

00:10:13: Ich glaube es hat ganz harmlos angefangen bei mir.

00:10:16: Ich habe einfach gerne Kleider bestellt und am Anfang habe ich gedacht... ...ich probiere es einfach noch ein und schicke dann das meiste wieder zurück.

00:10:24: Aber dann sind diese ganzen Kleiderbergen bei mir umgelegt und ich bin gestresst davon überfordert.

00:10:30: und manchmal habe ich den Druck befristet, auch verpasst.

00:10:33: Und weil ich alles auf Rechnung bestellt habe, hat sich das nicht so angefühlt, dass hätte ich jetzt gerade sehr viel Geld ausgegeben.

00:10:39: Es waren immer kleinere Beträge, mal achtzehn Franken, mal hundertzwanzig Franken... ...und dann vielleicht mal dreihundert Franken.

00:10:47: Und jetzt einmal habe ich gedacht, ja da geht es schon irgendwie!

00:10:51: Da kann ich jetzt auch noch zahlen.

00:10:52: Aber irgendwann sind manige gekommen und ich habe die Rechnungen gar nicht mehr aufgemacht.

00:10:57: Ich habe mich so geschämt, dass ich überhaupt nicht mehr richtig angeschaut habe, wenn irgendwelche Briefe gekommen sind.

00:11:05: Mit die Ruhiz-Manske hatte ich dann fast vierzehnzehntausend Franken schulden.

00:11:11: Und das fällt mir wirklich bis heute schwer, das auszusprechen.

00:11:15: und ich habe das Gefühl gehabt, ich habe komplett verseidigt, ich sei komplett gescheitert.

00:11:19: Und gleichzeitig konnte ich lange mit niemandem darüber reden.

00:11:24: Ich habe niemand davon erzählt.

00:11:27: Ich dachte, wie peinlich ist da die Schulden wegen online Shopping?

00:11:34: Ich zahle bis heute meine Schulden bei einer Person in meinem Umfeld ab.

00:11:40: Damals hat der Betrag begleitet und ich habe eine Therapie angefangen.

00:11:45: Und ich muss sagen, ich hatte auch wirklich grosses Glück, dass ich den Support bekommen habe im privaten Umfeld.

00:11:52: Heute weiss ich, nie nur um Kleidergänge.

00:11:55: Es ging darum, einen inneren Stress zu bewältigen und mich kurzfristig zu belohnen oder das Gefühl von einer gewissen Kontrolle zu haben.

00:12:05: Und am Schluss habe ich die Kontrolle komplett

00:12:08: verloren.".

00:12:10: Ich habe ganz kurz aufgeschnuffelt, was Sie gesagt hat.

00:12:12: Ich hatte ein Umfeld, der sagte, wir übernehmen diese Schulden für dich, du kannst sie bei uns zurückzahlen.

00:12:18: Also sie ist aus dieser Schuldenfalle extern!

00:12:22: mit den Ratenzahlungen, mit dem Inkassobüro.

00:12:24: Alles was du vorhin gesagt hast oder das ganze schlimmer macht durch Ihren Umfeld geschützt wurde.

00:12:29: aber nicht jeder hat so einen Umfeld.

00:12:31: Wie wichtig ist ein Umfeld?

00:12:33: Gerade in solchen Fällen?

00:12:34: wie wichtig ist es mit einem Umfeld zu reden?

00:12:36: Sehr wichtig!

00:12:38: Das Umfeld ist ganz ein wichtiger Unterstützungsfaktor wenn es ums Thema Geld geht.

00:12:43: man weiss das sogar durch Studien dass Jugendliche und junge Erwachsene sehr lange schauen.

00:12:49: wie machen sie meine Eltern mit dem Geld?

00:12:52: Mit vierzehn in fünfzehn, willst du nicht mit deinen Eltern posten?

00:12:56: Das ist viel wichtiger.

00:12:57: Dass du dir selbst ins Teil hast, wenn aber eine Rechnung kommt und mit achtzehn die Steuererklärung kommt... Dann ist es häufig so, wie geht das?

00:13:05: Was mache ich da?

00:13:05: Und dort sind die Eltern.

00:13:07: Das persönliche Umfeld ist wahnsinnig wichtig und das gilt zu nutzen.

00:13:11: Es ist ganz wichtig, dass sich älteren Verantwortung bewusst nehmen, dass sie ihre Kinder gut darauf vorbereitet, wie funktioniert das mit dem Geld, wie macht man das, dass wir die Erfahrungen weitergeben.

00:13:22: Das ist ganz entscheidend wichtig natürlich.

00:13:25: Für die, die einen solchen Umfeld haben oder für die, der diese Möglichkeit hat.

00:13:29: Nutzen diese Möglichkeiten und fragen sie nach.

00:13:31: Schauen, dass er antwortet.

00:13:32: Und überkommen ... Sie sagen jetzt für Jugendlichen?

00:13:35: Gehen zu euch im Welteren und fragen nach wieviel ist die Miete?

00:13:38: Wie viel ist die Krankenkasse?

00:13:39: Wie machen wir das, wenn man in den Ferien geht?

00:13:41: Das sind ganz wichtig!

00:13:42: Aber einem Kollegen am Freundeskreis?

00:13:44: Oder sagt ihr selten ein Haus?

00:13:46: Wir sind ja alle, als Teenager haben wir nicht zwingend auf alles gelost, wie Mama und Papa gesagt haben.

00:13:51: Also auch unter Jugendlichen, unter jungen Erwachsene.

00:13:54: Man muss miteinander über die Themen reden.

00:13:56: Man darf über diese Themen reden!

00:13:58: Sie hat gesagt, es sei für sie mit Scham behaftig gewesen.

00:14:00: Es hätte sich nicht getraut etwas zu sagen.

00:14:03: Wie können Leute Mut machen?

00:14:06: Die sagen, ich habe Schulden.

00:14:08: Ich habe mich übernahm.

00:14:09: Ich bin nur für Sagebote gehalten... Ich bin noch nicht mehr da draussen.

00:14:14: Wie könnte man sagen, es ist okay über das Thema zu reden?

00:14:17: Ich möchte schnell etwas vortragen oder ergänzen.

00:14:20: Was ich merke, wenn wir Workshops machen in Schulklassen und auf die Strasse gehen und mit Jugendlichen sprechen ... Die redet wahnsinnig gern über Geld!

00:14:27: Und die redet Wahnsinnig offen über Geld.

00:14:30: Wenn ich sie frage, wie viel verdient ihr lehrt, alle sagen mir ihren Lohn.

00:14:33: Kein Problem.

00:14:34: Niemand sagt, dass das geht.

00:14:37: Jugendliche sind sehr affint zum Thema.

00:14:39: Sie sind sehr offen für dieses Thema, sie redet wahnsinnig gerne zu diesem Thema.

00:14:43: Weil es brennt sein unter der Nägel oder es interessiert sein.

00:14:46: Sie wollen mitkommen oder teilnehmen an unserer Gesellschaft und das hat sehr viel mit Geld zu tun.

00:14:51: Und das ist ganz etwas Wichtiges.

00:14:53: also das Verständnis oder den Wunsch oder die Motivation ist hier zum über das Geld reden und eben das ist etwas Wichtiges zum Nutzen.

00:15:02: Wenn es schwierig wird wenn es nicht mehr klappt mit dem Geld ja wenn man es einfach nicht mehr aufgeht Dort wird es schwierig und dort ist es sehr häufig so, dass ein Rückzug passiert.

00:15:13: Das heisst aber ich rede nicht mehr mit meinen Kollegen über das Thema, weil ich weiss, ich kann nicht mehr hier weggehen oder den Ausgang leisten.

00:15:21: Ich rede auch nicht mit meinen Eltern.

00:15:23: Das ist mir auch zu peinlich.

00:15:24: Sie haben mir gesagt, ich soll aufpassen bei der Rechnung und ich habe es nicht gemacht.

00:15:29: Man wird sehr schnell einsam und man redet nicht über das Thema.

00:15:32: Und das ist eigentlich fast schlimmste, was passieren kann aus unserer Sicht.

00:15:35: Aber ganz wichtig wäre, über Geld zu reden!

00:15:39: Die Motivation, die das Positiv von Jugendlichen haben muss man eigentlich wie versuchen zu behalten.

00:15:45: Wenn man in gutem Moment übergelt wird, kann man dann auch in schwierigen Momente übergeldet werden und dort Lösungen finden.

00:15:51: Und nicht dass es für sich probiert im stillen Kämmerchen zu lösen weil das ist meistens die schlechteste Variante zum Problem lösen.

00:15:58: Wie gehe ich wenn ich Schulden habe auf jemanden zu?

00:16:02: Im Fründersreis oder in der Familie?

00:16:04: Wie sage ich das?

00:16:05: Wie spreche ich es an, wenn ich Angst habe, dass das beschämend ist.

00:16:09: Ich habe Angst vor einer Reaktion.

00:16:11: Was kommt normalerweise für Reaktionen aus dem Umfeld?

00:16:15: Was darf ich erwarten?

00:16:17: Aus den Erfahrungen, die wir haben, ist eigentlich so gute Faktoren, dass es gelingt ist, dass man sich wirklich gut überlegt, wem.

00:16:27: Mit wem habe ich wirklich das Vertrauen, dass es gut kommt?

00:16:30: und mit wem möchte ich über das Reden, dass man einen guten Moment sucht.

00:16:34: Am Samstagabend im Ausgang ist sicher kein guter Moment so.

00:16:38: Und dann, dass mir das vertraut – und dort höre ich eben schon, wenn es dann angesprochen wird -, dass dann doch ein Verständnis hier ist, also das Wohlwolle da ist an und dass man dort merkt... Vielleicht auch ich bin gar nicht alleine.

00:16:52: Ah, mein Kollege ist ja schon passiert oder der FZ von einem anderen Kollegen wachs struggled is mit dem Thema Geld.

00:16:58: also den Mut ansprechen das ist eigentlich wieder grösste der Gap was es gibt.

00:17:03: wenn man's dann gemacht hat höre ich meistens, dass Verständnis da ist.

00:17:07: Einer der Familien.

00:17:08: Wir unterstützen dich doch!

00:17:10: Wir schauen, dass du aus diesem Loch wieder rauskommst.

00:17:11: Du kommst viel Familie und viele Eltern sagen eben wie jetzt bei dem Beispiel vor dir gesagt hast, dass vielleicht die Eltern sagen hey ich schüsse dir das Geld vor?

00:17:20: Ich schenke dir es nicht.

00:17:22: Ich möchte, dass tu mir so wieder zurückzahlen.

00:17:24: Aber ich möchte nicht, dass in den Betriebungen landest.

00:17:26: Ich möcht' nicht, wenn du in diesen Schuldespiralen in einem Land bist.

00:17:30: also ich unterstütze dich.

00:17:31: Möglichst gut dass du möglichst da wieder raus kommst.

00:17:35: Aber das Wichtigste ist die Ansprechung.

00:17:36: Es ist das Wichtigste, aber es ist ein Schwierigste.

00:17:39: Schön gesagt hat er gesagt, du bist nicht der Leige damit.

00:17:43: Man zieht sich zurück in die Einsamkeit.

00:17:44: Ich habe das Problem.

00:17:45: Das ist mir peinlich.

00:17:47: Es geht ganz vielen anderen genauso wie dir.

00:17:51: Du bist nicht den Leigen.

00:17:52: Es kommt viel häufiger vor als man meint.

00:17:54: Es sei okay, dass Arzt sprechen, den richtigen Moment, die richtigen Personen und dann kann man auch sagen, dann kommt das eigentlich auch gut!

00:18:03: Es kommt gut, hoffentlich natürlich.

00:18:05: Also einfach so sagen kann man es nicht, was die anderen Personen diesgegenüber ja auch nicht haben.

00:18:10: Klar kann sie dir einfach Geld geben und dann ist das zahlt aber die Schulden hast du dann einfach verlagert.

00:18:15: Das Thema Geld ist schon etwas wahnsinnig perfizierter in dem Sinne auch, vor allem wenn man hinten rein ist weil ... Ja!

00:18:23: Die Schulden bleiben dann einfach bestehen also niemand... Er lädt einem das ja und sagt, du bist ein toller Typ.

00:18:29: Die Zweitausend Stutze musst du mir nicht zurückzahlen.

00:18:32: Das funktioniert einfach hier nicht.

00:18:33: Also die Schulden bleiben bestehen und das ist halt sehr häufig sehr langfristig zu Schulden oder?

00:18:39: Ich kann heute nichts ändern.

00:18:40: ich mache es plötzlich zum Rauchen.

00:18:43: Wenn ich rauche, habe ich eine Sucht und ich bin süchtig und das sind wahnsinnig schwierige Suchte zu überwinden.

00:18:49: aber ich kann von heute auf morgen entscheiden Erreiche ich morgen noch oder erreiche heute Nachmittag eine Ziege?

00:18:53: Oder nicht.

00:18:54: Das kann ich von heute auf morgen entscheiden!

00:18:56: Zwei Tausend Franken Schulden, die ich nicht zurückzahlen konnte, bleiben zwei Tausende Franken schulden bis ich sie zurückzahlt habe... Und die Langfristigkeit, das sind Leute, die wirklich drin sind in einer Überschuldungssituation.

00:19:09: Das ist etwas, was für sie wahnsinnig schwierig ist, diese Ausweglosigkeit, die einfach keine Möglichkeiten haben hier etwas zu machen.

00:19:16: Sie arbeiten, sie nehmen dann ein Ferienjob an und neben den Job machen ganz viel – und sie kommen aber auch nicht draus aus.

00:19:22: Es ist sehr mürbend oder wenn du alles gibt und versuchst, Führschied zu kommen!

00:19:26: Ich möchte noch wissen von dir, was da psychologisch passiert ist?

00:19:28: Oder sie hat gesagt ... Du siehst etwas online, kaufst du etwas?

00:19:33: Ich habe das mal wieder zurückgeschickt und so weiter.

00:19:37: Irgendwann die Glückshormone, die der Atem überwerdet, die Freude, wenn man etwas leistet, das lässige Kassier, dann vergisst man mal etwas zurückschicken, plötzlich kostet es mehr.

00:19:48: Und all diese positiven Gefühle, die kippen, ist gegenteilt.

00:19:52: Was passiert hier psychologisch?

00:19:53: Was ist bei ihr passiert?

00:19:55: oder was nimmst du an?

00:19:55: Irgendeine

00:19:57: schätzt sich nicht mehr so ... Irgendwann hat sie auch gemerkt, dass das Lauf so weiter funktioniert.

00:20:06: Es tut mir zwar gut aber die Rechnung hat sich gemerkt.

00:20:11: Irgendwo muss ich zahlen und es läuft nicht mehr gut.

00:20:14: Sie konnte aber nicht reagieren und es ging wirklich nur darum in Kaufen.

00:20:20: Das tut mir gut den Belohnungsfaktor oder die Glückshormon, was ihr gesagt habt.

00:20:27: Und das ist etwas, was aus unserer Sicht kann man sagen.

00:20:31: Aus psychologischer Sicht geht es wirklich schon in eine Kaufsucht oder?

00:20:34: Es geht wirklich darum die Glückshormone aufrecht zu erhalten indem er immer neue Sachen kauft und es kommt gar nicht so fest darauf an was man kauft weil irgendjemand ist.

00:20:43: also wenn sie so viel gekauft hat dann ist der Kleiderschrank ja wahrscheinlich voll und man hat alles Und das geht es gar nicht mehr.

00:20:48: Es geht nur um den Akt vom Kaufen und das ist im Moment wichtig, alles was hinten nahe ist mit der Rechnungenzahlen.

00:20:55: Das negiert man, das probiert man zu vermieden, das schaut man gar nicht an.

00:20:59: Häufig werden dann Briefe nicht mehr aufgemacht, die Mails nicht mehr angeschaut.

00:21:03: Aber man verliert Übersicht!

00:21:05: Das ist das, was dann wirklich so gefährlich ist.

00:21:11: Ich mache nicht Schuldenberatung, aber es sind Häufige, wenn sie mit Menschen kommen zu ihnen zuerst mal in Beratung und man fragt die Personen, wie viel Schulden handelt sich denn?

00:21:21: Die Person sagt ja über zwanzig tausend Franken, dann schaut man es mal an, da sind es viertausend.

00:21:26: Also dass man es einfach nicht mehr den Überblick hat.

00:21:29: Ein grosses Risiko natürlich.

00:21:32: Ja, da gibt es

00:21:46: ganz viele verschiedene Sachen, die hier gemacht werden.

00:21:49: Zum Beispiel Ebenverknappung.

00:21:50: Es gibt nur noch drei Stücke, eine Warenlager oder der Taktion ist nur noch heute gültig.

00:21:55: Da gibt's ganz viel Möglichkeiten und das ist alles okay.

00:21:58: Das sind diese Firmen, die ihr verkaufen möcht.

00:22:01: Das ist dann ihre Job.

00:22:03: Wir müssen schauen – oder Menschen müssen schauen!

00:22:06: Bevölkerungen, wir müssen schauen dass Stadtzürcherinnen und Stadtzirchen, die mir Schulterprävention machen, dass sie fit werden.

00:22:13: und kauft entscheidend gut, wählen, dass sie gut schauen.

00:22:16: Wie mache ich das mit guten Entscheidungen?

00:22:19: Damit ich möglichst zufrieden bin von dem Produkt, den ich habe, aber auch mein Budget in Zukunft im Griff haben kann.

00:22:24: Du sagst, wir müssen uns Bürgerinnen und Bürgern der Konsumentinnen und Konsumenten schauen.

00:22:29: Aber wenn ich sage, das Angebot gibt es nur heute und es hat nur noch drei am Lager und das stimmt im Grunde nicht.

00:22:34: Das ist durch manipulativ und ganz so enorm ist das auch nicht!

00:22:39: Ja, aber da werde ich mich nicht zu fest auf den Test rauslassen.

00:22:42: Da gibt es natürlich klar, dass der Konsumentenschutz auch sagt, man muss hier Grenzen setzen.

00:22:47: Es ist sicher gut, wenn man hier Bestimmungen macht und wenn man schaut, dass man vor allem eine Jugendliche, junge Erwachsene schützt.

00:22:54: Aber eben!

00:22:54: Ich finde wir müssen fit sein.

00:22:56: Wir müssen uns fit machen, damit wir gute Kaufentscheidungen treffen.

00:23:01: Und eben auch die Wahl des Zahlenes.

00:23:03: Kaufe ich sie jetzt?

00:23:07: Spare ich jetzt und zahl's, so muss sie es sagen.

00:23:09: Oder kaufe ich es jetzt?

00:23:11: Und zahle es irgendwann?

00:23:13: Man muss einfach mit dem Risiko bewusst sein, dass das auch hin und raus geht.

00:23:19: Inwiefern können Händler profitieren wenn Sie ein Bein haben, später Angebot?

00:23:23: Daraus verkaufen sie mehr wegen dem wird mehr konsumiert weil man so ein Angebot hat!

00:23:28: Das kann ich so nicht sagen, da habe ich keine Zahlen.

00:23:31: Ich glaube schon, dass es animiert zum Sachen kaufen, das kann ich mir gut vorstellen.

00:23:37: Ich finde es noch spannend wenn man zurückguckt... ...das ist noch nicht mal so lange her, wenn wir mit unseren Grosseltern reden.

00:23:44: Wenn Sie den Wunsch hatten, etwas Neues zu haben oder etwas kaputt zu gehen... ...dann war noch nicht der Gedanke, ich gehe in Laudern und kaufe es mehr.

00:23:53: Dann war also der erste Impuls.

00:23:54: Kann ich es flicken?

00:23:56: kann ich es auslehnen, gibt es andere Möglichkeiten.

00:24:01: Und das hat sich jetzt schon wahnsinnig gewandelt.

00:24:03: oder heute ist eben der erste Impul.

00:24:04: Ich brauche etwas, was gerade etwas kaputt geht.

00:24:06: Ich gehe in London und kaufe es mir neu, oder?

00:24:08: Das hat sich schon Wahnsinnig gegeben.

00:24:10: also unsere Gesellschaft wandert sich auch und das heisst auch.

00:24:12: wir Menschen müssen uns ... Wir Konsumentinnen müssen uns überlegen ja wie gehen wir mit diesen Situationen um damit wir möglichst gute Kaufentscheidungen treffen.

00:24:20: Du hast vor immer wieder beim Fall gesagt oh jugendliche junge Erwachsene Bist du immer wieder auf die Zielgruppe gekommen?

00:24:27: Sind diese besonders gefördert, sind die Änder gefördert als Leute um die Dreißig, Vierzig und Fünfzig?

00:24:34: Nein.

00:24:35: Es sind alle genau gleichgefördert.

00:24:37: Wenn wir eine Betreibungsstatistik anschauen von der Stadt Zürich, wo wir haben, dann ist klar, es ist ein gesellschaftliches Problem.

00:24:45: Es hat alle Generationen, alle Geschlechter ... Menschen können Schulden haben.

00:24:51: Es gibt das Betriebungsamt im Kreis Vier, wo man denkt zu den Arbeiterinnen und Arbeiter, die Menschen nie und ausgehen.

00:24:58: Es hat ein Betriebungsamt am Kreis Acht, in dem man denkt, da wohnen Leute mit viel Geld.

00:25:03: Und auch dort gehen die Menschen in und aus bei Betrieben, die Schulden sind.

00:25:07: Das ist ein gesellschaftliches Problem.

00:25:10: Was natürlich einfach ist, bei Jugendlichen Erwachsene, wie wir vorhin gesagt haben, die haben ein Lernungslohn.

00:25:15: Sie haben zuerst mal Lohn und verdienen etwas.

00:25:20: Mit dem müssen sie gut schieren.

00:25:21: Und sie sehen natürlich Verlockungen.

00:25:23: Sie sehen natürlich, wie ihre Arbeitskolleginnen, ihre älteren Piers, was sie mit coolem Klamotten haben.

00:25:29: Nur man läuft mit achtzehn Jahren ins Auto fahren usw.

00:25:32: Also die Wünsche sind da oder?

00:25:34: Das sieht man voneinander – das ist cool!

00:25:37: Da steigt der Druck.

00:25:39: Das heisst für uns auch, dass wir dort einen Fokus setzen müssen bei den Jugendlichen Erwachsene.

00:25:44: damit sie gute Kaufentscheidungen machen.

00:25:47: Damit Sie wissen, das ist zum Beispiel auch ein grosser... also nicht mal ein Risiko, aber man muss einfach das sehr gut anschauen wenn man aussieht von daheim oder dass man dort alle Kosten eingerechnet hat und man weiss was auf ihm zukommt, dass da keine böse Überraschung passiert.

00:26:03: Also es gibt bestimmte Lebensphase kann man sagen?

00:26:05: Nicht das bestimmtes Alter, die bestimmten Lebensphasen gerade über den Auszug von daheei schon angesprochen.

00:26:11: Wie sieht's aus auf der emotionalen Seite?

00:26:13: Emotionalik Krisen, psychische Erkrankungen.

00:26:15: Könnte das Faktoren sein?

00:26:17: Das sind natürlich ganz grosse Faktore.

00:26:20: Wir sagen eigentlich immer Lebensübergang.

00:26:22: Wir haben fast immer etwas damit ... wir haben immer eine finanzielle Auswirkung.

00:26:28: Positiv.

00:26:29: Man hat eine Lohnerhöhung oder einen neuen Job.

00:26:31: Negativ.

00:26:32: Man verliert den Job jetzt, wenn man auf die Arbeit geht.

00:26:35: Also ein Lebensüergang muss man eigentlich immer das Budget anpassen, wenn es ein Lebensübergang gibt und du hast angesprochen, Krankheiten psychische Schwierigkeiten in einem Loch, wo man geht.

00:26:48: Auch dort ist eine ganz schwierige Situation und da ist häufig das Geld nicht im Vordergrund.

00:26:53: Das ist nicht der erste Punkt klar, aber wenn man sich etwas Gutes tun will oder etwas kaufen kann... Wenn es in einer solchen Lebenskrisen ist, in so einer schwierigen Situation ist es auch hier wichtig, dass wir mit Mit einer Bezugsperson, die man gut mag.

00:27:06: Eltern, Kolleginnen und Kollegen, Geschwisterte

00:27:08: usw.,

00:27:09: dass er mit ihnen das bespricht und sagt mir geht es wirklich nicht gut.

00:27:12: und ich brauche auch jemanden, der mich vielleicht unterstützt beim Thema Geld, mit einem Rechnungenzahlen irgendwie und diese Steuererklärung schiebe ich einfach vor mich her und ich kann sie einfach nicht lösen, dass man dort Unterstützung bietet wenn man Menschen im Umfeld hat wo man merkt, aber die haben gerade eine schwierige Situation, dass wir dort so Unterstützung bieten Oder umgekehrt auch, wenn man selber in diesem Loch ist, dass man dort sagt, hey, kannst du mir nicht helfen bei der Steuererklärung?

00:27:37: Du musst sie ja für dich machen.

00:27:38: Hilfst du mir schnell!

00:27:39: Ich wäre so froh, wenn du mich hier unterstützen

00:27:41: könntest.".

00:27:41: Also da schaust du mit mir an.

00:27:42: Mit jemandem zusammen sein zu einem Sparringpartner und mit onboard nehmen.

00:27:47: Wie schnell kann es passieren, das eben aus einer vergessenen oder ignorierten Rechnung dann plötzlich ein grösseres Problem entsteht?

00:27:56: Je nachdem wie gut die Ordnung, was du hast.

00:27:59: Wichtig ist, Ein Finanzsystem, hast du ein Ordnungssystem, das um deine Finanzen geht.

00:28:05: Das heisst all... Wir können die Briefe übernehmen, wir können die Rechnungen nicht mehr online, wir kommen jetzt in den Briefkasten und wir müssen ein System haben.

00:28:12: wie machen wir das?

00:28:13: Damit mir alle Sachen im Blick haben.

00:28:17: Das sind auch Berechnungen, die man zahlen muss – das sind aber auch Vergünstigungen und Prämieverbilligungen, dass man das zum Beispiel pünktlich einreicht.

00:28:23: Einfach diese Organisation ist für uns der erste Punkt für Schuldenprävention, damit man da fit ist bei diesen Sachen.

00:28:29: Und dann geht es weiter eben, dass er mir einen Spitsche macht und schaut, wie teile ich mein Geld ein?

00:28:34: Wie mache ich das mit möglichst den Namen und Ausgaben im Einklang, sodass ich noch etwas spazieren kann... noch etwas sparen kann.

00:28:41: Das ist eigentlich wichtig.

00:28:42: und wenn du jetzt sagst, mit der Rechnung, die kommt, wenn ich dich einplant habe und weiss, dass ich das Budget habe, ich kann diese Rechnungen zahlen, dann geht es in dieses Ordnungssystem hinein und irgendwann ist die Hockeyform online Banking und zahlt die Rechnen und das Ganze ist erledigt.

00:28:58: Wenn sie zu Hause untergeht... Dann kann es sein, dass dann plötzlich eine Mannung kommt und ich merke auch ja, ich muss sie zahlen.

00:29:04: Vielleicht kommt eine zweite Mannung und das Produkt ist schon teurer.

00:29:07: also es kostet schon etwas in zweiter Mannung oder?

00:29:10: Aber das sind so negative Punkte.

00:29:14: Und darum ein Rechnung, die kommt, ist eigentlich per se nicht etwas gefährlich oder so.

00:29:19: Es ist einfach gefährlich wenn man den Überblick nicht hat.

00:29:23: Also die Gouverne aufmachen und alles an einem zentralen Ort zu sammeln.

00:29:26: Das ist das Budget angesprochen, es darf ein einfaches Budget sein, es dürfen Excel-Feile sein, was man macht aber irgendwo einen Überblick hat, was kommt Ihnen?

00:29:36: Was geht raus?

00:29:38: Jetzt und heute, aber auch vielleicht in Zukunft.

00:29:41: Die Lebenskrise oder die verändeninge Umstände – ich weiss zwar, ich muss noch sechs Monate der Fernsehe abzahlen Mein Job verliert, dass mir nicht gut geht und ich weniger Geld zur Verfügung habe.

00:29:53: Dass ein Training dazu kommt, das weiss man meistens nicht!

00:29:57: Und das ist ein grosser Risiko bei dieser beiden OP-Ladergeschichte.

00:30:01: Genau wenn wir uns auf das zurückkommen vielleicht noch als Wort zum Budget genau.

00:30:04: Also das Budget ist auch etwas dynamisch.

00:30:06: Ich kann jetzt kein Budget machen und weiss es ist nur drei Jahre wie du vorhin gesagt hast oder?

00:30:10: Es gibt Lebensumstände wo sich verändert.

00:30:12: Ich muss Budget anpassen, ich muss verändern.

00:30:14: Ein Budget ist wirklich die Unterstützungsmöglichkeit, damit ich einen Übersicht habe.

00:30:20: Viele sagen das Budget möchte ich nicht so machen und es enkt mich ein.

00:30:23: Ich finde eigentlich, man müsste umgekehrt frameen.

00:30:25: Es müsste eigentlich so sein, dass mir ein Budget hilft, dass sich gute Käferentscheidungen machen.

00:30:29: Und zu sagen, ja, ich kann mir heute ... Ich habe Heco-Shoppen und ich habe Hundertfünfzeig Franken ausgegeben weil das in meinem Budget eingeplant ist.

00:30:36: Mit gutem Gewissen kann ich das zahlen, denn ich habe alle anderen Errechnungen auch eingeplant und das Budget funktioniert und es geht auf oder?

00:30:43: Also das ist eine Hilfe, damit man die Übersicht hat und damit es auch eine Sicherheit gibt, dass die Finanzen aufgehen.

00:30:50: Darum raten wir ganz fest Budget zu machen, das anzupassen wenn Veränderungen sind.

00:30:57: Und du hast gesagt auch in der nächsten Liste, wir raten ganz fest auch, dass man einen Vorlage nimmt, dass er nichts vergisst.

00:31:04: Weil beim Budget machen tut man gerne halt gewisse Sachen nicht eintragen, die man vielleicht nicht so stolz ist drauf oder nicht so zufrieden ist.

00:31:11: Und wenn man jeden Morgen einen Kaffee trinkt, das aber eigentlich nicht was macht und laden geht und voll Franken ausgibt für den Kaffe und am Schluss zwanzig Franken ins Budget einträgt der Kaffees morgen.

00:31:22: dann stimmt etwas nicht.

00:31:23: Dann hat man sich belogen und das macht einfach keinen Sinn.

00:31:25: Wo

00:31:25: findet man so eine Vorlage, die einem hilft?

00:31:27: Genau!

00:31:28: Budgetberatung Schweiz ist der Dachverband von den Budgetberätungen.

00:31:31: Sie haben ganz viele Budget auf Ihren Webseiten.

00:31:35: Budget-Vorlagen auch Budget für verschiedene Lebenssituationen für Jugendliche, für Familie.

00:31:40: Das würde ich raten dass wir dort ein Budget auf diese Webseite geht Ansehen was sie für Angebote haben sind kostenlos kann man downloaden und nutzen Nutzen das

00:31:50: Weli Grundregeln Sollte die Gelder, wenn man sagt okay bei NLP-Later.

00:31:56: Ich klick da drauf und mache das so.

00:31:58: Wichtig ist, dass wenn man etwas kauft, das wir das Geld dafür haben.

00:32:02: Es ist nicht ein coolen Tipp und trotzdem sage ich es eigentlich ist der Punkt zu ersparen.

00:32:07: Und dann kaufe ich's mir!

00:32:08: Wenn ich beim NLP Later mache, dann ist es wichtig, dass ich das Geld habe und mich entscheiden soll jetzt gerade.

00:32:17: oder wähle ich die Funktion, dass sich das später abzahlen.

00:32:21: Also, dass man das Geld hat.

00:32:22: Das Zweite ist, dass wir es in Spitschee planen.

00:32:24: Wie wir vorhin angesprochen haben, dass ich diese Ratenden, die ich habe, ins Spitschee planen kann.

00:32:29: Dass mir bewusst ist, damit die Fixkosten steigen und wie es heissen wird.

00:32:34: Die sind fix, die kann man nicht daran rütteln!

00:32:37: Sie sind zwar einfach ins Spitzschie zu tragen, aber ich weiss, die nächste drei Monate ... Raten, die ich aus siebenzig Franken eintragen muss.

00:32:44: Das kann ich einfach in das Budget eintreiben.

00:32:46: Es sind einfache einzutragen aber es ist nicht einfach fix.

00:32:49: Variablikosten, aber diese sind Variable.

00:32:51: Dann kann ich entscheiden, ob ich mir etwas kaufen möchte oder nicht.

00:32:55: Das ist der zweite Punkt, das ins Budget einzutragen.

00:32:59: Meine Gesamtsituation zu überblicken und zu schauen, liegt das drin.

00:33:04: Ich bin gut aufgestellt dass ich den nächsten drei Raten abzahlen kann.

00:33:09: Der letzte Punkt ist wirklich ... Falls man merkt, ich kann eine Rate nicht zahlen.

00:33:13: Falls irgendetwas nicht so aufgeht finanziell wie man das plant hat, wie das ist ... Dann ganz wichtig, dass man möglichst schnell reagiert und schaut, gibt es eine Möglichkeit mit der Firma, an die ich das bezahle?

00:33:26: Dass man Veränderungen anstreben kann, kann mir jemand das Geld auslehnen, dass er reagiert?

00:33:34: Ja, das mache ich jetzt nicht.

00:33:36: Ich will mich mit dem nicht kümmern.

00:33:39: Ich schiebe es mal raus und schaue, was passiert.

00:33:41: Das ist das Schlechteste, das wir machen können.

00:33:44: Also reagieren, schauen, dass man Lösungen findet.

00:33:48: Wenn es halt nicht zu der Aufgabe geht, die wir umsetzen sollten...

00:33:51: Hilfholenschwichtig und die Hilfestellung gibt's unter anderem bei euch!

00:33:55: Wo finden wir?

00:33:55: euch, wo findet man ähnliche Angebote wie uns?

00:33:59: Genau.

00:33:59: Ein einfaches Möglichkeit mit uns in Kontakt zu kommen ist über die Webseite von MonitChat.

00:34:04: Es schreibt sich wirklich so www.monitchat.ch.

00:34:08: Das ist eine Webseiten, bei der wir ganz viele Texte darauf haben – das nennt sich Wissensbereich, dort hat es ganz viele texte und sprachübersetzt ganz viele Finanzthemen, ein kurzer Text dazu gibt, links drauf hat und so weiter.

00:34:23: Und man hätte auch die Möglichkeit mit uns zu chatten.

00:34:26: Man kann dort eine Frage stellen.

00:34:28: Wenn wir online sind dann gibt es das Ping-Pong.

00:34:31: Besprechen wir das gerade.

00:34:33: Wenn man nicht online ist, kann man unsere Frage stellen und beantworten sein wenn wir wieder online sind.

00:34:37: Dann ist es eigentlich mehr wie eine Mailberatung.

00:34:39: Aber wir können dort Antworten geben für Menschen die Fragen rund ums Thema Geld zum Budget machen, zu ersten Mahnungen, wo sie nicht wissen wie es so ein Lied teilen soll usw.

00:34:50: Alle Themen rund umes Thema Geld werden wir da beantwortet Und man kann auch vorbeikommen.

00:34:56: Jede zistige Abgabe in der Bibliothek, in der Altstadt und in der Stadt Zürich macht Monitäk auf.

00:35:01: Dort kann man wirklich vor Ort kommen.

00:35:04: Das Vorteil dort ist, dass man mit der Rechnung vorbekommen kann, mit dem Beleg, den man nicht rauskommt oder versteht.

00:35:11: Mit einem Budget, wo man nicht sicher ist, ob das aufgeht.

00:35:14: Und da schauen wir dann das vor Ort an.

00:35:16: Kriegen Sie ein unglaubliches Läsungsangebot, das ich hier aufbaut habe innerhalb von der Stadtsüri?

00:35:20: Danke.

00:35:21: Damit Sie auch eine Vorrichterrolle haben.

00:35:23: Ganz ganz herzlichen Dank dir auch für die klare und für die wichtige Johnung des Themas.

00:35:28: Spannungszeit, danke vielmals!

00:35:29: Und was ich mitnehme ist beinauber erledigt.

00:35:31: Das ist nicht automatisch schlecht aber es verändert wie wir das Einkaufen uns zahlen wahrnehmen.

00:35:37: Wenn ein Konsum sofort passiert und Zolli erst später kommt dann kann schnell einmal den Überblick verloren gehen.

00:35:42: Sondern wenn viele Rechnungen, viele Anbieter und viele Raten zusammenkommen Der Payment Pain Der Schmerz, der es macht und verursacht, wenn wir etwas bezahlen, kommt nicht im Moment vom Kaufen, sondern später.

00:35:57: Das ist das Einzige, was absolut sicher ist bei Beinau-Pelatern.

00:36:01: Die Geschichte von unserer anonymen Hörerin, die mir zeigt Schulden sind eben nicht nur ein finanzielles Thema, sondern auch ein gesellschaftliches Schamthema.

00:36:10: Und genau darum ist es so wichtig, früher herzuschauen Im Familienumfeld, im Freundeskreis darüber zu reden und sich hilft zu holen unter anderem auch bei den entsprechenden Stellen.

00:36:19: Und vielleicht die einfachste Regel der Erfolge?

00:36:22: Wenn du es heute nicht könntest zahlen, dann ist später zahlen wahrscheinlich nicht die richtige Lösung, sondern schiebt das Problem einfach.

00:36:31: Ich sage Dank vielmals fürs Zulassen!

00:36:32: Danke für's De beisei und bis zum nächsten Mal auf Popcorn & Finanzen.

00:36:36: Seid ihr Stefan Lendi?

00:36:37: Bis dann.